Etikettieren und kein Ende

Wir haben bald (morgen) Sommerfest in der Kleingartenkolonie, und es wäre denkbar, dass es dort Menschen gibt, die den Honig kaufen wollen, der dort gesammelt wurde.
Deswegen heisst es jetzt, mal wieder auf dem letzten Drücker: Etikettieren was geht.

Honigernte und -verarbeitung

Vom Bienenvolk bis ins Glas hat der Honig einen weiten Weg vor sich:
Die Honigzargen müssen bienenfrei gemacht und abtransportiert werden (jede Zarge wiegt so 35KG), aus dem Auto dann in den Schleuderraum verbracht und dort zunächst entdeckelt und dann geschleudert werden.
Der Honig, jetzt in großen, lebensmittelechten Eimern, muss ein paar Tage ruhen und dann abgeschäumt werden (Wachsreste, die sich an der Oberfläche gesammelt haben, werden entnommen).
Anschließend kann der Honig abgefüllt werden – zumindest in diesem Fall. Denn der Frühtrachthonig besteht weitestgehend aus Robinie, und das macht sich so klar und flüssig schön im Glas.
Jedes Glas wird per Hand abgefüllt und etikettiert.
Die leer geschleuderten Waben kommen wieder zurück auf die Völker, die Schleuder samt Zubehör muss gründlich gereinigt werden und am Ende stehen insgesamt zwei bis drei Personentage Arbeit auf der Uhr…
Aber es macht einfach viel Spaß.